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AMALGAM IN ALLER MUNDE ?!

 

Nach einer Stellungnahme des Bundesgesundheitsinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte in Deutschland wird die Verarbeitung von Amalgam eingeschränkt (gültig ab 01.07.95).In der Gebrauchs- und Fachinformation für Zahnärzte in Deutschland heißt es:

...."Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes soll die Zahl der Amalgamfüllungen für den einzelnen Patienten so gering wie möglich sein, da jede Amalgamfüllung zur Quecksilberbelastung des Menschen beiträgt..."

 

Einschränkungen gelten bei:

-nachgewiesener Amalgamallergie Nierenerkrankungen Schwangerschaft und Stillzeit (Belastung des Neugeborenen) Kinder unter 6 Jahren außerhalb des kaudrucktragenden Seitenzahnbereiches nicht unter Kronen oder wenn z.B. Kronen oder Prothesen aus "Metall" in unmittelbarer Nähe sind (Nachbarzahn, Gegenzahn).

...."Da sich Amalgam im Organismus anreichern kann, auf Grund erhöhter Belastung biologische Veränderungen entstehen, die insbesondere in Sorge um die nachfolgende Generation zur Verhütung gesundheitlicher Risiken vermieden werden müssen..."

Konsequenz für den Zahnarzt:

Da durch die Stellungnahme der begründete Verdacht einer Gesundheitsgefährdung durch Quecksilber besteht, sehen wir Zahnärzte uns einem nicht tragbaren hohen Haftungsrisiko ausgesetzt zumal es seit Jahren Warnungen aus der ganzheitlichen Medizin gibt.

Konsequenz für Sie, lieber Patient:

Für Amalgam existieren heute Alternativen (Kunststoff, Keramik, Goldlegierungen für Kronen und Inlays) die aber kostenintensiver und deshalb keine Kassenleistung sind. Einen individuellen Kostenzuschuß können nur Sie selbst mit ihrer Krankenkasse abklären. Zur Zeit gibt es noch keine geeigneten Rahmenbedingungen, die eine alternative Versorgung der Patienten ermöglichen.

Müssen alte Amalgamfüllungen bei Ihnen entfernt werden, können wir sie vor "Bohrerstaub" und Dämpfen mit geeigneten Maßnahmen schützen.

Besteht durch bestimmte Symptome der Verdacht auf eine Quecksilberbelastung, bieten wir Ihnen diagnostische Maßnahmen (z.B. Urintest) sowie Ausleitungsverfahren an (homöopathische oder "schulmedizinische" Entfernung von Schwermetallen aus dem Körper).

In jedem Fall wird dieses Therapiekonzept zur Eliminierung individuell auf Sie abgestimmt und notfalls mit Fachkollegen abgesprochen.

Da Quecksilber die körpereigenen Schutzmechanismen gegen Giftstoffe zerstört, müssen oft Spurenelemente wie Zink, Selen oder Vitamin C zugeführt werden, bzw. ist eine bewußte Ernährungsgestaltung nötig, um Mangelerscheinungen entgegen zu wirken. Auch darüber werden wir Sie ausführlich beraten.

Unsere Meinung:

Quecksilber ist ein Umweltgift, welches in Spuren auch in unserer Nahrung und in Abgasen enthalten ist. Amalgam war Realität über ein ganzes Jahrhundert lang, deshalb sollte man diesem Thema nicht mit "Hysterie" begegnen. Studien belegen, daß Menschen die in Gebieten leben wo sehr viele Meeresfrüchte gegessen werden (und diese Menschen sind wie wir wissen äußerst gesund), einen höheren Quecksilbergehalt aufweisen als der durchschnittliche Amalgam-Patient, Zahnärzte sogar die doppelte Belastung.

Aber: Quecksilberbelastung aus Amalgamfüllungen ist ein vermeidbares Gesundheitsrisiko. Die Verwendung dieser Zahnfüllungen ist nicht notwendig, da es Alternativen dazu gibt. Eine eventuelle Entgiftung ist ebenso möglich.

Wir möchten Sie weiterhin aufklären, beraten und gemeinsam die für Sie richtige Entscheidung treffen.

 

Herzlichst

Ihr Zahnarztpraxis Erben Team

 


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